Li Ning stabilisiert sich finanziell, aber der Umsatz geht in die Knie

Li Ning, Chinas größter Sportartikel-Anbieter, meldet für das erste Halbjahr 2013 einen Umsatzrückgang um 24,6 Prozent auf RMB2906 Millionen (€356,6 Millionen). Dieser Einbruch ist die Folge des „Transformations-Plans“ des Unternehmens, der vorsieht, die Rentabilität durch Reduzierung der Warenüberhänge und der Verkaufsstellen zu erhöhen. Entsprechend verbesserte sich der operative Verlust von RMB179,9 Millionen (€22,1 Millionen) in den ersten sechs Monaten von 2012 auf nunmehr RMB38,6 Millionen (€4,6 Millionen). Das Vorsteuerergebnis (Ebit) fiel allerdings signifikant von RMB92,4 Millionen (€11,3 Million) vor einem Jahr auf -RMB129,2 Millionen (€15,9 Millionen). Für das laufende Geschäftsjahr erwartet das Management von Li Ning aufgrund der eingeleiteten Maßnahmen eine grundsätzliche Verbesserung der finanziellen Lage des Unternehmens – nicht zuletzt wegen einer Stärkung des Cash Flows. Li Ning geht allerdings von gewissen Unwägbarkeiten aus, die der volkswirtschaftlichen Entwicklung in China und dem damit zusammenhängenden Konsumklima zuzuordnen sind.

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