Greenpeace lobt Pumas Öko-Bilanz und stempelt Adi, Nike und Li-Ning als Grünwäscher

Heute hat Greenpeace eine Zwischenbilanz zu den Anstrengungen der Unternehmen vorgelegt, die sich der Detox-Kampagne für giftfreie Bekleidung angeschlossen haben. Greenpeace teilt dabei die Firmen in „Führer“, „Greenwasher“ und „Zauderer“ ein. Die einzige Sportmarke, die es unter die führenden Brands schaffte, ist Puma dank seiner Transparenz und der Integration von strengen Prinzipen über seine gesamte Wertschöpfungs-Kette hinweg. Auffällig ist, dass sich unter den mustergültigen Unternehmen insbesondere integrierte Einzelhändler befinden, darunter Marks & Spencer, H&M, C&A, Zara (Inditex), Benetton und Mango. Die führenden Sportmarken Nike und Adidas sowie Li-Ning aus China wurden dagegen der Grünwäscherei bezichtigt. In Anlehnung an ihre Marketing-Kamapgne seien die Drei Streifen eher „all talk“ als „all in“. Greenpeace kritisiert Nike und Adidas, sie würden sich hinter dem nach Auffassung der Umweltschutz-Organisation ineffektiven ZDHC-Siegel (Zero Discharge of Hazardous Chemicals) verstecken, das eher für Greenwashing geeignet sei. Immerhin wurde kein Sportartikel-Anbieter den Zauderern zugeordnet, die Greenpeace als unverantwortlich und desinteressiert gegenüber giftiger Bekleidung charakterisiert. Hier finden sich Unternehmen wie Gap, Giorgio Armani, Diesel und einige mehr.

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