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Frank Dassler ist neuer Präsident der WFSGI

Ein eindeutiges Ergebnis

Die Wahl kam nicht wirklich überraschend, denn es gab mit Frank A. Dassler, den Justitiar von Adidas, nur einen Kandidaten, über den abgestimmt wurde. Bis vor Kurzem war der 57-Jährige Präsident der Fesi, des europäischen Herstellerverbandes. Auf der Generalversammlung des Weltverbandes der Sportartikel-Branche (WFSGI) erhielt Dassler ein reguläres Mandat für drei Jahre. In dieser Funktion löst er Motoi Oyama von Asics ab.

Frank Dassler ist der Sohn von Armin Dassler, des früheren Vorstandsvorsitzenden von Puma. Dieser hatte selbst einmal, zwischen 1986 und 1989, das Amt des WFSGI-Präsidenten inne. Zum Anlass der Vollversammlung des Verbands in München im Vorfeld der ISPO MUNICH gab der neue Präsident einen Ausblick auf die Schwerpunkte seiner Arbeit.

Neue Agenda

Der Vorstand stimmte einer Agenda zu, die für die nächsten Monate und Jahre folgende Akzente setzt: den Abbau von weltweiten Handelshemmnissen im Geist der unlängst in Indonesien abgehaltenen WTO-Konferenz, einen verbesserten Service für die angeschlossenen Marken und Produzenten in Asien durch die Einrichtung eines eigenen Büros in Taipeh/Taiwan, eine engere Beziehung zum Internationalen Olympischen Komitee, die Entwicklung eines Leitfadens für die Mitgliedsfirmen in Bezug auf soziale Verantwortung (CSR), den verschärftenKampf gegen Produktpiraterie und Verletzung von Markenrechten sowie einen Plan, um insbesondere Kinder, vor allem bereits die ganz Kleinen, zu sportlicher Aktivität zu motivieren.

 

 

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