Wir wollen in Partner investieren, die mit ihrer Belegschaft das Richtige tun.

Mark Parker
CEO, Nike

Nike erwägt Produktionsverlagerung nach großem Streik bei Yue Yuen.

Der große Streik beim chinesischen Schuhhersteller Yue Yuen könnte ein Nachspiel haben: Der CEO von Nike, Mark Parker, verriet Ende letzer Woche, dass sich das US-Unternehmen eine Verschiebung der Produktion in andere Fabriken durchaus vorstellen könnte: „Wie verlagerten unsere Produktion in diesem Falle nicht, aber wir denken ständig über so etwas nach. Wir sind in der Lage, dies auch zu tun.“ Nach Angaben von Reuters machte Parker klar, dass eine Verschiebung der Aufträge zu anderen Herstellern verhältnismäßig einfach zu bewerkstelligen sei. „Wir wollen in Partner investieren, die mit ihrer Belegschaft das Richtige tun. (…) Wir verfügen über eine Auswahl an Fabriken, die es uns ermöglicht, die Produktion zu verlagern, um sicherzustellen, dass wir mit der Herstellung keine Probleme bekommen.“ Parker (bzw. der Bericht) erläuterte allerdings nicht näher, was genau unter „dem Richtigen“ zu verstehen ist, aber die Warnung an die Produzenten, die Lieferkette sicher zu stellen, dürfte ihre Wirkung im Fernen Osten nicht verfehlt haben.

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