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Vor dem Börsengang glaubt Zalando an den Gewinn

zalando_tv_schnee_von_gesternZalando, der Schuh-, Sport- und Lifestyle-Händler aus Berlin, hat einmal mehr starke, wenn auch vorläufige Umsatzzahlen für das erste Halbjahr 2014 vorgelegt. Demnach stiegen die Erlöse auf €1,02 bis €1,06 Milliarden gegenüber dem Vorjahres-Zeitraum, als €809 Millionen eingespielt wurden.

Vor dem Börsengang plötzlich profitabel?

Wichtiger als die positive Entwicklung beim Umsatz ist die Profitabilität des Online-Händlers. Nach Unternehmensangaben war man schon im ersten Quartal des Jahres auf dem Weg zu schwarzen Zahlen, die dann in den folgenden drei Monaten verwirklicht wurden. Für das erste Semester sieht sich Zalando am „Break-even“ auf Basis von Gewinnen vor Steuern und Zinsen (Ebit). Gelungen soll das sein durch eine Kosten-Optimierung im Einkauf, der Logistik und dem Marketing.

Die Entwicklung im zweiten Quartal ist sehr positiv, da wir sowohl anhaltend starkes Wachstum als auch eine starke Verbesserung der Marge verzeichnen.“

Rubin Ritter, Vorstandsmitglied, Zalando

Allerdings kommen die Anzeichen auf Profitabilität auffällig zeitgleich mit der Vorbereitung des Börsengangs, der noch für dieses Jahr geplant ist. Bislang wurde Zalando als Wunderkind des deutschen und europäischen Internet-Handels gefeiert, ohne dafür auch nur einen Euro verdienen zu müssen. Die endgültigen Zahlen für das erste Halbjahr will Zalando im August nachliefern.

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