Li Ning berappelt sich beim Umsatz, aber noch nicht bei den Verlusten

In den ersten sechs Monaten des Jahres steigerte der chinesische Sportartikel-Anbieter Li Ning den Umsatz um 8,0 Prozent auf 3137 Millionen Yuan Renminbi (€381,3 Millionen) im Vergleich zum ersten Halbjahr 2013. Zum 30. Juni lag der Brutto-Ertrag bei RMB 1,4 Milliarden (€170,2 Millionen) gegenüber RMB 1,27 Milliarden (€154,4 Millionen) im Vorjahr. Der Verlust vor Steuern erhöhte sich von RMB 129,2 Millionen (€15,7 Millionen) auf RMB 508,1 Millionen (€61,8 Millionen). Der Verlust nach Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) belief sich auf RMB 351 Millionen (€42,7 Millionen). Der Netto-Fehlbetrag erreichte RMB 562,6 Millionen (€68,4 Millionen) gegenüber RMB 162,1 Millionen (€19,7 Millionen) im Vorjahr.
Li Ning sieht sich gleich wohl auf einem guten Weg, den Umstrukturierungsplan umzusetzen, der vorsieht, die Gewinnquote gegenüber dem Umsatz zu erhöhen und das Angebot der reduzierten Nachfrage in China anzupassen. Im Gegenzug soll der Schwerpunkt stärker auf Produkte gesetzt werden, die einen erhöhten Durchschnittspreis in den Läden erzielen. Gleichzeitig soll die Zahl eigener Verkaufsstellen nur moderat erhöht werden.

Angesichts der gesamtwirtschaftlichen Lage in China und den nach wie vor vorhandenen Warenüberhängen räumt Li Ning ein, auf dem Weg zur Profitabilität noch Zeit zu brauchen. Das Unternehmen mit Sitz auf den Kaimaninseln will daher verstärkt von Produkten ablassen, die insbesondere im Bereich der Sportbekleidung nicht mehr als Kernangebot angesehen werden.

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