Li Ning kämpft weiter mit Verlusten

Li Ning, der führende Sportartikel-Anbieter in China, konnte seine Umsätze im abgelaufenen Geschäftsjahr (31. Dezember) deutlich ausbauen: Die Erlöse stiegen um 16 Prozent auf 6,72 Milliarden Yuan Renminbi (€1015 Millionen) gegenüber dem Vorjahr. Insbesondere im zweiten Semester gab es ein kräftiges Plus im Bereich von 23 Prozent.

Das änderte aber nichts an der Tatsache, dass der Konzern weiterhin nicht profitabel ist – und das seit drei Jahren in Serie. Im abgelaufenen Fiskaljahr belief sich der Netto-Verlust auf RMB 781 Millionen (€117.9 Millionen). Das bedeutet noch tiefere rote Zahlen als 2013, als das Unternehmen mit negativen RMB 391,5 Millionen (€59,1 Millionen) abschloss. Die Gruppe arbeitet weiter an ihrem strategisch geplanten Ziel, sich im Rahmen ihres Umstrukturierungs-Prozesses, der seit zwei Jahren vorangetrieben wird, zu verkleinern: Im letzten Jahr wurde die Zahl der eigenen Verkaufsstellen um 289 Shops auf insgesamt 5626 reduziert.

 

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