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Kering verliert Geduld mit Alibabas Fake-Praktiken

An original Gucci bag may cost a couple of hundreds of euros. Allegedly, faked versions are available for a fistful of coins at Alibaba.

Eine Original-Tasche von Gucci mag gerne mehrere hundert Euro kosten. Bei Alibaba gibt es gefälschte Artikel aber schon für eine Handvoll Münzen.

Kering, der französische Konzern hinter Luxusmarken wie Gucci und Yves Saint Laurent, aber auch Mehrheits-Aktionär bei Puma mit den sportiven Marken Cobra Golf, Volcom und Tretorn, setzt sich nun gegen Alibaba zur Wehr. Wie es heißt, soll der chinesische Internet-Riese nicht ausreichend gegen gefälschte Produkte auf seinen Internet-Plattformen handeln.

Die Franzosen haben Alibaba nun vor ein Gericht in New York gezogen, wo der Internet-Händler auch börsennotiert ist. Die Klage zielt weniger auf Probleme mit den Sportmarken, sondern eher mit Gucci und YSL.

Kering rechnet vor, dass manche Verkäufer bei Alibaba Pseudo-Gucci-Taschen für $2 anbieten. Das vergleichbare Original wird dagegen für $795 empfohlen. Wie bereits im Januar berichtet, ist auch die chinesische Regierung über diese Zustände keineswegs glücklich. Kering geht sogar noch einen Schritt weiter und moniert nicht nur, dass zu wenig gegen Fakes getan würde, sondern dass Alibaba diese Geschäfte auch noch ermutige und begünstige. Der chinesische Konzern ließ hingegen wissen, dass es für diese Vorwürfe „keine Basis“ gebe und dass daher Kerings rechtliche Schritte bedauert würden.

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